CO2-Emissionen steigen wieder

Quelle: n-tv vom 19.02.2013

Beim Ziel, bis zum Jahr 2020 den Ausstoß klimaschädlicher Gase um 40 Prozent zu verringern, liegt Deutschland gut im Plan. Bisher. Niedrige Kohlepreise und Emissionszertifikate auf Ramschniveau bremsen die Energiewende aus. Umweltminister Altmaier zeigt sich besorgt.

Zum ersten Mal seit Jahren haben die umweltschädlichen Klimagasemissionen in Deutschland wieder zugenommen. Das sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung." Endgültige Zahlen nannte der CDU-Politiker zunächst nicht. Deutlicher wurde er beim Thema Fracking und schloss es laut der Zeitung faktisch aus.

Im Jahr 2011 war der Treibhausgasausstoß nach Angaben des Umweltbundesamtes noch um mehr als zwei Prozent gesunken. Dies lag vor allem daran, dass die privaten Haushalte wegen der warmen Witterung weniger heizten. Besorgniserregend im Jahr 2012 war nun laut Altmaier, dass immer mehr Kraftwerke wieder verstärkt auf Braun- und Steinkohle für die Stromerzeugung setzten – eine Folge des niedrigen Kohlepreises auf dem Weltmarkt. Das führe in Deutschland dazu, dass die Erzeugung von Elektrizität aus Kohle wieder deutlich zu Lasten der Stromproduktion durch Gas zugenommen habe, sagte der Minister der "Frankfurter Allgemeinen". "Das kann uns nicht gleichgültig sein, weil es die Erfüllung unserer Klimaziele gefährdet".

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