Meeresspiegel steigt laut Studie schneller als erwartet

Quelle: ZEIT Online vom 28.11.2012

 

Mit Satelliten-Messungen haben Klimaforscher bessere Daten gesammelt. Eines der Ergebnisse: Der Pegel der Ozeane steigt rascher, als im letzten IPCC-Report vorhergesagt.

 

 

Es sind nur wenige Millimeter, um die der Meeresspiegel jährlich steigt. Wenige Millimeter, die bislang kaum sichtbar sind. Dennoch können die Folgen verheerend sein: Bereits ein jährlicher Anstieg um zwei Millimeter, wie ihn der Weltklimarat IPCC vor fünf Jahren vorhersagte, könnte zu Hochwassern, stärkeren Unwettern und Salz im Grundwasser führen – nicht nur in Küstenregionen, sondern weltweit.

 

Laut einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) könnte der Anstieg sogar deutlich rasanter verlaufen, als bislang angenommen: Um 3,2 Millimeter klettere der Meeresspiegel jedes Jahr, berichten die Wissenschaftler um Stefan Rahmstorf in den Environmental Research Letters des Londoner Institute of Physics (IOP). Die vom PIK gemessenen Werte sind demnach um etwa 60 Prozent höher als die des IPCC-Berichts von 2007. "Die neuen Erkenntnisse unterstreichen, dass der IPPC keineswegs alarmistisch ist, sondern in einigen Fällen sogar die Klimarisiken unterschätzt hat", sagt Rahmstorf.

 

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Icy Siberian caves show tiny warming, may mean big thaw

Quelle: Reuters (By Environment Correspondent Alister Doyle) vom 21.02.2013

Ancient records from icy caves in Siberia show that a small amount of global warming can thaw vast areas of frozen ground and release harmful stores of greenhouse gases, a study showed.

Any melt of permafrost, or permanently frozen soil that covers almost a quarter of the northern hemisphere from Alaska to China, can also destabilise everything from oil and gas pipelines to buildings and roads.

 

"Global climates only slightly warmer than today are sufficient to thaw significant regions of permafrost," experts in Britain, Russia, Switzerland and Mongolia wrote in Friday's edition of the journal Science after studying Siberian caves.

 

A global rise of 1.5 degrees Celsius (2.7F) above late 19th century temperatures - less than a 2.0 C (3.6F) ceiling for global warming set in 2009 by almost 200 nations - could bring a substantial thaw as far north as 60 degrees latitude, they said.

 

Sixty degrees girdles the world through Siberia, Nordic nations, the southern tip of Greenland, Canada and south Alaska. U.N. studies show that temperatures have already risen by about 0.7 degree C (1.4F) since the 19th century and are still rising.

 

The scientists studied caves in Siberia and found a 500,000-year record of stalactites and stalagmites, rocks which only grow when water drips and so show periods when permafrost melted.

[...]

 

The United Nations Environment Programme (UNEP) estimates that permafrost contains about 1,700 billion tonnes of heat-trapping carbon, or twice the amount in the atmosphere.

 

A UNEP report said in December that permafrost had already begun to thaw in some areas and could release between 43 and 135 billion tonnes of carbon dioxide, the main greenhouse gas, by 2100.

 

Almost 200 nations agreed to the 2.0C limit on global temperatures above pre-industrial times - comparable to late 19th century temperatures - to avert more floods, storms and rising sea levels.

 

 

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CO2-Emissionen steigen wieder

Quelle: n-tv vom 19.02.2013

Beim Ziel, bis zum Jahr 2020 den Ausstoß klimaschädlicher Gase um 40 Prozent zu verringern, liegt Deutschland gut im Plan. Bisher. Niedrige Kohlepreise und Emissionszertifikate auf Ramschniveau bremsen die Energiewende aus. Umweltminister Altmaier zeigt sich besorgt.

Zum ersten Mal seit Jahren haben die umweltschädlichen Klimagasemissionen in Deutschland wieder zugenommen. Das sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung." Endgültige Zahlen nannte der CDU-Politiker zunächst nicht. Deutlicher wurde er beim Thema Fracking und schloss es laut der Zeitung faktisch aus.

Im Jahr 2011 war der Treibhausgasausstoß nach Angaben des Umweltbundesamtes noch um mehr als zwei Prozent gesunken. Dies lag vor allem daran, dass die privaten Haushalte wegen der warmen Witterung weniger heizten. Besorgniserregend im Jahr 2012 war nun laut Altmaier, dass immer mehr Kraftwerke wieder verstärkt auf Braun- und Steinkohle für die Stromerzeugung setzten – eine Folge des niedrigen Kohlepreises auf dem Weltmarkt. Das führe in Deutschland dazu, dass die Erzeugung von Elektrizität aus Kohle wieder deutlich zu Lasten der Stromproduktion durch Gas zugenommen habe, sagte der Minister der "Frankfurter Allgemeinen". "Das kann uns nicht gleichgültig sein, weil es die Erfüllung unserer Klimaziele gefährdet".

Die gesamte Pressemeldung auf den Seiten von n-tv

Friday the 10th. www.sustainable-impact.de