Klimawandel als Spiel - Wie die Menschheit den Planeten verzockt

Quelle: n-tv.de vom 20.10.2013

Klimawandel als SpielWie die Menschheit den Planeten verzockt

Der Klimawandel ist das größte Spiel, das je gespielt wurde – und die Menschheit verliert. So lassen sich die Ergebnisse einer neuen Studie zusammenfassen. Was fehlt, ist die Motivation in zukünftige Generationen zu investieren.

Mit einem Spiel haben Klimaforscher gezeigt, wie gering die Bereitschaft von Menschen ist, für Vorteile künftiger Generationen auf eigene Gewinne zu verzichten. Von elf Gruppen habe keine ein anvisiertes Spendenziel erreicht, wenn als Belohnung die Pflanzung von Eichen in Aussicht gestellt wurde, berichten Forscher zweier Max-Planck-Institute zusammen mit Kollegen aus den USA und Kanada im Fachjournal "Nature Climate Change". "Das Ergebnis unseres Experiments zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft", sagt Manfred Milinski vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön.

"Der Klimawandel ist das größte Public-Goods-Game, das je gespielt worden ist: Die gesamte Menschheit macht mit", heißt es in einer Mitteilung der Max-Planck-Gesellschaft zur Studie. Das Experiment habe auf einem Essay des Wirtschafts-Nobelpreisträgers Thomas Schelling aus dem Jahr 1995 aufgebaut, erläutert Milinski. In der Abhandlung schreibe Schelling, dass die heutige Generation die Anstrengungen zum Klimaschutz aufbringen müsse – aber erst künftige Generationen den Nutzen daraus zögen. Die Motivation der heutigen Akteure, etwas zu unternehmen, sei daher gering.

 

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Hat der Mensch noch nicht erlebt - Stern warnt vor Klimafolgen

Quelle: n-tv 03.04.2013

 

"Was auf die Welt zukommt, hat es seit 30 Millionen Jahren nicht gegeben." Das sagt der ehemalige Chef-Ökonom der Weltbank, Stern. Er warnt vor noch drastischeren Folgen des Klimawandels, als bislang bekannt. Stern spricht von einem radikalen Wandel jenseits der menschlichen Erfahrungen.

 

 

Ex-Weltbank-Chefökonom Nicholas Stern hat vor noch drastischeren Folgen des Klimawandels gewarnt als bislang befürchtet. Ohne Eindämmung der C02-Emissionen liege die Wahrscheinlichkeit für einen Temperaturanstieg von fünf Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit binnen eines Jahrhunderts bei 50 Prozent, sagte Stern vor dem Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington. Eine derartige Erwärmung habe es seit 30 Millionen Jahren nicht gegeben. "Das ist ein radikaler Wandel jenseits der menschlichen Erfahrungen."

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Meeresspiegel steigt laut Studie schneller als erwartet

Quelle: ZEIT Online vom 28.11.2012

 

Mit Satelliten-Messungen haben Klimaforscher bessere Daten gesammelt. Eines der Ergebnisse: Der Pegel der Ozeane steigt rascher, als im letzten IPCC-Report vorhergesagt.

 

 

Es sind nur wenige Millimeter, um die der Meeresspiegel jährlich steigt. Wenige Millimeter, die bislang kaum sichtbar sind. Dennoch können die Folgen verheerend sein: Bereits ein jährlicher Anstieg um zwei Millimeter, wie ihn der Weltklimarat IPCC vor fünf Jahren vorhersagte, könnte zu Hochwassern, stärkeren Unwettern und Salz im Grundwasser führen – nicht nur in Küstenregionen, sondern weltweit.

 

Laut einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) könnte der Anstieg sogar deutlich rasanter verlaufen, als bislang angenommen: Um 3,2 Millimeter klettere der Meeresspiegel jedes Jahr, berichten die Wissenschaftler um Stefan Rahmstorf in den Environmental Research Letters des Londoner Institute of Physics (IOP). Die vom PIK gemessenen Werte sind demnach um etwa 60 Prozent höher als die des IPCC-Berichts von 2007. "Die neuen Erkenntnisse unterstreichen, dass der IPPC keineswegs alarmistisch ist, sondern in einigen Fällen sogar die Klimarisiken unterschätzt hat", sagt Rahmstorf.

 

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