UN machen DiCaprio zum Friedensbotschafter

Quelle: n-tv vom 17.09.2014

Schauspieler Leonardo DiCaprio hat einen neuen Auftrag: Ab sofort wird er für die Vereinten Nationen als Friedensbotschafter um die Welt reisen. Der erste großer Auftritt in seiner Rolle ist für die kommende Woche geplant.

Große Ehre für den Hollywood-Star Leonardo DiCaprio: Der Schauspieler wird ab sofort als offizieller UN-Friedensbotschafter auftreten. Dies gab UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon bekannt. DiCaprio ließ in einer Mitteilung ausrichten, dass es für ihn eine Ehre sei, diese Rolle anzunehmen. Er wird im Bereich des Umweltschutzes tätig werden.

"Es ist für mich eine moralische Verpflichtung, über diesen entscheidenden Moment in der Menschheitsgeschichte zu sprechen", sagte DiCaprio. Die nächsten Jahre würden das Schicksal des Planeten bestimmen. Als erste offizielle Handlung wird der Schauspieler den kommenden Klimagipfel am 23. September in New York eröffnen.

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Treibhausgas-Konzentration hoch wie nie

Quelle: n-tv vom 09.09.2014

Die Konzentration klimaschädlicher Treibhausgase steigt laut UN auf ein neues Rekordhoch. Hauptgrund: der ungebremst starke Ausstoß von CO2. Der Säuregehalt der Ozeane erreicht dadurch den höchsten Stand seit 300 Millionen Jahren.

Meeres-Übersäuerung "beispiellos"

Die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre hat nach einem Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) 2013 einen neuen Höchststand erreicht. Zugleich seien die Ozeane, die Gase aufnehmen, von einer "beispiellosen" Übersäuerung betroffen, heißt es in dem in Genf veröffentlichten Jahresbericht der UN-Organisation. Die Kohlendioxid(CO2)-Konzentration sei seit 30 Jahren nicht so stark angestiegen wie von 2012 auf 2013.

Die CO2-Konzentration habe im vergangenen Jahr auf 396 pro Millionen Teile oder 142 Prozent des vorindustriellen Wertes (1750) zugenommen, schreiben die Klimaexperten. Das Plus habe von 2012 auf 2013 alleine 2,9 pro Millionen Teile betragen. Die Methan-Konzentration habe im vergangenen Jahr bei 253 Prozent, die Stickstoffoxid(Lachgas)-Konzentration bei 121 Prozent des vorindustriellen Wertes gelegen. Alle drei Werte seien neue Höchststände, erklärte die WMO.

"Uns läuft die Zeit davon"

"Wir wissen mit Gewissheit, dass sich das Klima wandelt und die meteorologischen Bedingungen wegen des menschlichen Verhaltens immer extremer werden", sagte WMO-Generalsekretär Michel Jarraud bei der Vorstellung des Berichts. "Wir müssen den Trend stoppen, indem wir den Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen zurückfahren. Uns läuft die Zeit davon."

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Milliarden Tonnen CO2 - Unsere Luft wird immer dicker

Quelle: n-tv vom 26.08.2014

Eigentlich sollen sinkende CO2-Emissionen den Klimawandel bremsen. Doch "wir investieren massiv in Technologien, die das Problem verschlimmern": zunehmend werden Kraftwerke gebaut, die fossile Energieträger verbrennen - im letzten Jahrzehnt mehr als in denen davor.

Die derzeit vorhandenen Kraftwerke werden insgesamt voraussichtlich mehr als 300 Milliarden Tonnen Kohlendioxid (CO2) ausstoßen. Das haben US-Forscher für eine Laufzeit von 40 Jahren berechnet. Bei einer Betriebsdauer von 50 Jahren wären es sogar 439 Milliarden Tonnen des Treibhausgases.

In die Kalkulation seien die nach 2012 errichteten Kraftwerke noch gar nicht eingerechnet, betonen Steven Davis von der University of California in Irvine und Robert Socolow von der Princeton University (US-Staat New Jersey) im Fachjournal "Environmental Research Letters". "Wir sind weit davon entfernt, das Problem des Klimawandels zu lösen, und investieren massiv in Technologien, die das Problem verschlimmern", wird Davis in einer Mitteilung seiner Universität zitiert. "Weltweit haben wir im letzten Jahrzehnt mehr Kohlekraftwerke gebaut als in irgendeinem früheren Jahrzehnt, und die Schließung älterer Anlagen hält mit dieser Expansion nicht Schritt."

4 Prozent mehr Emmissionen pro Jahr

Die beiden Forscher entwickelten ein Verfahren, um künftige Emissionen abzuschätzen. Wenn Kraftwerke, die aus fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl oder Gas Strom erzeugen, durchschnittlich 40 Jahre laufen, werden sie demnach 307 Milliarden Tonnen CO2 verursachen. Die Emissionen solcher Anlagen steigen den Forschern zufolge um etwa 4 Prozent jährlich.

 

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