"Es ist nur eine Frage der Zeit, bis uns ein Asteroid trifft"

Quelle: Spiegel-Online vom 01.12.2016

Die Menschheit muss endlich Technik zur Abwehr von Asteroiden entwickeln, sagt Ex-Apollo-Astronaut Rusty Schweickart. Sonst könnte eines Tages eine globale Katastrophe drohen.

Rusty Schweickart, 81, hat als Astronaut im "Apollo"-Programm der Nasa mitgearbeitet. Bei der Mission "Apollo 9" testete er dabei das Mondlandemodul zum ersten Mal im Erdorbit. Er gehört zu den Gründern der Association of Space Explorers und beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, wie sich der Einschlag eines Asteroiden auf der Erde verhindern lässt. Dazu war er von 2001 bis 2011 Chef der B612 Foundation, einer privaten Stiftung mit genau diesem Ziel.

SPIEGEL ONLINE: Mr. Schweickart, Klimawandel, Bürgerkriege, tödliche Infektionen, die Menschheit hat viele große Probleme. Sie wollen die Erde vor Asteroiden retten. Gibt's nichts Wichtigeres?

Schweickart: Ich interessiere mich auch für Klimawandel und andere Themen. Aber diese Sache ist so groß, im Extremfall geht es um das Ende unserer Zivilisation. Kurzfristig mag irgendein Virus wichtiger sein, langfristig gibt es kaum wichtigeres als Asteroiden. Journalisten arbeiten oft mit Entweder-Oder-Szenarios. Doch wir können Asteroideneinschläge verhindern und den Klimawandel bekämpfen. Es geht nicht um Entweder-Oder.

Das gesamte Interview auf den Seiten von Spiegel-Online

Meteorit explodiert über Ural

Quelle: n-tv vom 15.02.2013

Im russischen Ural richtet ein Meteoritenregen schwere Schäden an. Über der Region von Tscheljabinsk explodiert ein Meteorit. Gesteinsbrocken schlagen auf der Erde ein, verletzen Hunderte Menschen und zerstören Gebäude. Ein weiterer Meteorit soll im Anflug sein. In der Bevölkerung bricht Panik aus.

Beim Einschlag eines Meteoriten am Uralgebirge sind nach Angaben russischer Behörden im Gebiet Tscheljabinsk Dutzende Menschen verletzt worden. Nach derzeitigem Stand hätten mehr als 100 Menschen medizinische Hilfe gesucht, teilte das Innenministerium mit. Viele Menschen waren demnach von Scherben zersplitterter Scheiben getroffen worden. Offenbar sei über der Region ein Meteorit explodiert. N ach noch unbestätigten Meldungen soll noch ein weiterer Meteorit im direkten Anflug auf die Region sein.

Weder Russland noch die USA hätten die Möglichkeit zur Abwehr solcher Objekte, meinte der für die Raumfahrt zuständige Politiker. Eine Kommission der russischen Rüstungsindustrie werde sich nun mit dieser Frage befassen, kündigte Rogosin an.

 

 

Die gesamte Pressemeldung auf den Seiten von n-tv

Planet in sonnennächstem Sternsystem entdeckt

Quelle: ESO vom 16.10.2012

 

Europäische Astronomen haben einen Planeten mit ungefähr der Masse der Erde entdeckt, der eines der Mitglieder des Alpha Centauri-Systems umkreist, die die nächsten Nachbarsterne der Sonne darstellen. Es handelt sich um den leichtesten jemals um einen sonnenähnlichen Stern nachgewiesenen Exoplaneten. Der Planet wurde mit dem HARPS-Spektrografen am 3,6-Meter-Teleskop am La Silla-Observatorium der ESO in Chile gefunden. Der Fachartikel, der die Entdeckung dokumentiert, erscheint online am 17. Oktober 2012 in der Fachzeitschrift Nature.

 

Alpha Centauri ist einer der hellsten Sterne am Südhimmel und mit einer Entfernung von nur 4,3 Lichtjahren das unserem Sonnensystem nächstgelegene Sternsystem. Es handelt sich um ein Dreifachsystem, bestehend aus zwei sonnenähnlichen Sternen, Alpha Centauri A und B, die sich in nur geringem Abstand umkreisen, sowie dem weiter außen liegenden, lichtschwachen roten Begleiter Proxima Centauri [1]. Seit dem 19. Jahrhundert haben Astronomen spekuliert, ob um diese Sterne Planeten existieren. Diese Planeten wären außerhalb unseres Sonnensystems die nächstgelegenen Orte im Universum, an denen Leben möglich wäre. Obwohl das Sternsystem über die Jahre hinweg immer genauer untersucht worden ist, war die Suche vergeblich. Bis jetzt.

 

„Mit dem HARPS-Spektrografen haben wir das System über einen Zeitraum von vier Jahren beobachtet. Am Ende hatten wir ein winziges, aber dennoch reales Signal eines Planeten gefunden, der Alpha Centauri B alle 3,2 Tage umrundet”, erläutert Xavier Dumusque vom Observatoire de Genève in der Schweiz und dem Centro de Astrofisica da Universidade do Porto in Portugal, der Erstautor des Fachartikels, in dem die Entdeckung beschrieben wird. „Das ist ein ganz besonderer Fund. Dafür mussten wir unsere Technik zum Nachweis von Exoplaneten bis an die Grenzen des Machbaren ausreizen!

 

Die gesamte Pressemeldung auf den Seiten der ESO

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