Kipp-Prozesse im Weltklima

 

 

Antarctica

Das arktische Eisschild geht in den Sommermonaten immer weiter zurück (Foto: Fotolia / G. Volodymyr)

Das Weltklima gehorcht komplexen physikalischen Zusammenhängen und Gesetzmäßigkeiten. Viele Elemente des Gesamtsystems sind bis heute in ihrer Interaktion nicht völlig verstanden. Eine große Unbekannte dabei sind nichtlineare Prozesse, bei denen kleine Änderungen eines Einflussfaktors zu einer nichtlinearen Reaktion eines Elementes im Klimasystem führen können. (siehe http://www.pik-potsdam.de/services/infothek/kippelemente)

 

Doch hat dieser Prozess erst einmal einen Punkt überschritten, so lässt er sich nicht wieder stoppen. Und wir sehen bereits heute erste, sehr bedenkliche Anzeichen für das Kippen dieses instabilen Gleichgewichtes. Forscher haben erstmals nachgewiesen, dass auch bei strengem Frost Methan aus der arktischen Tundra entweicht. Die Folge ist Ihnen aber hoffentlich klar. Unsere Maßnahmen müssen jetzt noch viel radikaler, tiefgreifender und umfassender sein, als es möglicherweise noch vor zehn oder zwanzig Jahren notwendig gewesen wäre.“ (Zitat Sustainable Impact)

 

„Singuläre – im Gegensatz zu stetigen linearen und nichtlinearen Veränderungen – würden die Umweltbedingungen drastisch verändern, unter denen menschliche Zivilisationen entstanden sind und sich über Jahrtausende entwickelt haben. […] Kippelemente beschreiben […] wie menschliche Aktivitäten Bestandteile des Klimasystems über kritische Grenzen hinaus belasten könnten, sodass wichtige Prozesse im Gesamtgefüge „kippen“ und von da an grundsätzlich anders ablaufen.“ (Quelle: Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK), Link: http://www.pik-potsdam.de/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2009/kippelemente-im-erdsystem-wie-stabil-ist-die-heutige-um-welt)

Monday the 11th. www.sustainable-impact.de