Die Wirkung des Menschen auf das Weltklima

 

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Muir-Gletscher in Alaska aufgenommen 1882 und 2005 (Foto: NASA Global Climate Change / G.D. Hazard)

Die Wirkung des Menschen auf das Weltklima ist inzwischen in Wissenschaftskreisen unbestritten. Die NASA dokumentiert die Veränderungen zentraler Parameter des Weltklimas auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite: http://climate.nasa.gov/keyIndicators/.

Siehe auch:

http://climate.nasa.gov/sof/#Icemelt1.jpg

http://climate.nasa.gov/sof/#Icemelt_Alaska9.jpg

http://climate.nasa.gov/sof/#Icemelt_Alaska10.jpg

„Weil die Zahl der Menschen wie auch deren Ansprüche steigen, wachsen der Pro-Kopf-Energieverbrauch – und bis dato auch der Pro-Kopf-Ausstoß von Kohlendioxid. So landen deutlich mehr Treibhausgase in der Atmosphäre, als von den natürlichen Kreisläufen aufgenommen werden können. Dadurch verringert sich zwangsläufig die Menge an CO2, die ein Durchschnittserdenbürger theoretisch pro Jahr emittieren dürfte, ohne dass das Klima aus den Fugen gerät. Lag der „erlaubte“ Wert 1960 (damals gab es nur drei Milliarden Menschen) noch bei knapp fünf Tonnen, so ist er heute (angesichts sieben Milliarden Menschen) auf zwei Tonnen gesunken. Tatsächlich ist heute jeder Mensch im Durchschnitt für 4,3 Tonnen CO2 verantwortlich. Künftige Generationen müssen lernen, deutlich weniger zu emittieren. […]

Insgesamt „verträgt“ die Atmosphäre noch weitere 230 Milliarden Tonnen CO2, bis sie die 450-ppm-Grenze erreicht. Derzeit stoßen die Schlote und Motoren jährlich 30 Milliarden Tonnen aus, von denen rund die Hälfte tatsächlich in der Atmosphäre verbleibt. Den Rest nehmen natürlicherweise die Ozeane auf und zurzeit noch die Vegetation. Es bleiben also gut 15 Jahre, um unter heutigen Emissionsbedingungen das Kontingent der halbwegs erträglichen Atmosphärenbelastung auszuschöpfen.“ (Quelle: Berlin-Institut: Das Trilemma des Wachstums - Bevölkerungswachstum, Energieverbrauch und Klimawandel - drei Probleme, keine Lösung?, Link: http://www.berlin-institut.org/publikationen/discussion-paper/das-trilemma-des-wachtums.html)

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