Eine neue Dimension von Krise

 

LastDayPompeii

Rezeption einer antiken Katastrophe in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Der letzte Tag von Pompeji, Gemälde von Karl Pawlowitsch Brjullow, 1830–1833 (Quelle Wikipedia)

„Wir haben es, wie Risikoforscher diagnostizieren, zunehmend mit einem neuen Typus von Desastern zu tun: Sie gewinnen ihre Wucht aus einer höchst unglaublichen, aber dennoch möglichen Kettenreaktion, die in der eng vernetzten Welt postwendend globale Wirkung entfaltet. Und jede dieser Krisen stellt eine vorher nie dagewesene Situation dar, für deren Bewältigung es keine Bedienungsanleitung gibt. Die Experten stehen vor ihr so ratlos wie ein Arzt vor einer unbekannten Krankheit. […] Die modernen Megakrisen jedoch erschüttern die ganze Welt, und die herkömmlichen Risikoszenarien erweisen sich ein ums andere Mal als wertlos. […] Bei solchen Herausforderungen kann sich das übliche Expertenwissen sogar als hinderlich erweisen. Denn es stützt sich vor allem auf vergangene Erfahrungen. Angesichts einer unerwarteten, neuartigen Krise aber muss man alte Gewissheiten über Bord werfen. Der größte Feind ist […] in solchen Situationen die Barriere in unserem eigenen Kopf.“

(Quelle: Das Überraschende erwarten - Ein neuer Typus von Katastrophen bedroht die global vernetzte Welt. Wie sind sie zu bewältigen? Nur mit einer neuen Art zu denken, ZEIT Online 15.04.2011, Link: http://www.zeit.de/2011/16/Lernen-Katastrophen)

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